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Familie v. Schweinitz

Dieban

Dieban

PROVINZ SCHLESIEN - REGIERUNGS-BEZIRK BRESLAU - KREIS STEINAU

Dieban (Dewjn) wird geschichtlich zuerst zwischen 1242 -1244 erwähnt in dem Gründungsbuche des Klosters Heinrichau.

Im Jahre 1558 begannen Lassei, Sigmund und Wolf, ungesonderte Gebrüder von Kanitz, den Bau des neuen Schlosses in gutem altdeutschen Stil.

Hans Friedrich von Mutschelnitz war vermählt mit Susanna Margarethe von Schweinitz und Krain. Da er ohne Erben starb, vermachte er die Herrschaft Dieban, damals bestehend aus den Gütern Dieban, Porschwitz, Neudorf und Kreischau, im Jahre 1721 seinem Neffen Hans Julius vou Schweinitz und Krain.

Die ersten Erwähnungen der Familie

Die Schweinitz zu Schweinitz und Jänowitz

Die Überlieferung läßt die Ahnherren des Geschlechtes mit der heiligen Hedwig, Gemahlin Herzog Heinrich I. (deren Sohn Heinrich II. im Jahre 1191 geboren wurde) nach Schlesien einwandern.

Die heilige Hedwig war eine Tochter des Berthold Graf von Andechs und Herzog von Meran (in Dalmatien). Die Meranischen Stammlande in Oberfranken sind wohl auch als die eigentliche Heimat der “Rot-Schwarz-Weißen Schilde“ anzusprechen.

Der Herr von Schweinitz, der 1241 in der Tatarenschlacht auf der Wahlstatt bei Liegnitz mitgefochten haben soll, wird von den polnischen Geschichtsschreibern allgemein Joannes genannt. Immerhin findet sich im Necrologium des Breslauer Prämonstratenser unter den Toten des 26. April ein Sventca, der um die Mitte des XIII. Jahrhunderts gestorben sein mag.

Johannes de Suenteza, nach seinem Platz in der Zeugenreihe -vermutlich- Ritter, befand sich am Sonntag Laetare 1290 zu Winzig unter den fideles milites (getreuen Soldaten) des Herzog Konrad Koberlein von Schlesien, Herr zu Glogau, Sagan und Steinau, ein Swencza 1300.X.18. Neisse unter den Mannen des Bischofs von Breslau. Von 1304 ab ist Jacobus Swenciz - Sohn des Swenca in Swenciz - (Gut des Swenca) beurkundet; 1320 heißt er Jacob Swenz. Er besaß das Gut Klein Schweinitz bei Liegnitz, das seinen Namen vom Besitzer erhalten haben dürfte.

Daß die Familie schon um 1320 einen Anteil an Seifersdorf östlich von Liegnitz besaß, ist nicht erwiesen, aber möglich.

Sigurd Graf von Schweinitz, 1999

Familienwappen

Wappen_II.jpg